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<pre>Dabei lässt schon allein der aktuelle Lauf von sechs sieglosen Pflichtspielen wissen, dass derzeit auch Hoffenheim seine Potentiale nicht im gewohnten Maße auszuschöpfen pflegt.  <p> Zunehmend lässt sich auch dem Tabellenstand entnehmen, welch fatale Folgen die aktuelle Remis-Schwemme nach sich zieht.  <p>  Da es den Chilenen nach einer reichlichen Stunde mit einem Muskelfaserriss erwischte, stellte sich der magere Punktgewinn zu allem Überfluss auch noch als äußerst personalintensiv heraus: Schon in Stuttgart muss Bayer nun erstmals ohne zwei zuletzt stets gesetzte Leistungsträger ran. <p> Es sei denn, die Grün-Weißen knüpfen am Samstag im Weserstadion an ihren aktuellen Lauf an und schicken – nach Mainz und Darmstadt – nun auch Champions League-Anwärter Leipzig mit leeren Händen nach Hause. <p>  Ganz im Stile eines typischen Wackelkandidaten wechseln sich stattdessen auch weiterhin mutmachende und enttäuschende Leistungen in einem unvorhersehbaren Wechsel ab — wobei die schwachen Vorstellungen naturgemäß deutlich in der Mehrheit sind.  </pre>


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<pre>Angesichts lediglich zwei eingeheimster Zähler, hat sich der Punktschnitt auch unter dem einstigen defensiven Haudegen noch immer nicht erholt, wofür — wie auch schon unter Vorgänger Markus Gisdol — auch weiterhin das Fehlen der Durchschlagskraft verantwortlich zu machen ist.  <p> Stuttgart hat in der Vorbereitung vier Testspiele absolviert und dabei gemischte Ergebnisse geliefert. Besonders beeindruckend waren der 2:1-Erfolg gegen Celta Vigo und das deutliche 6:0 über Toulouse, die beide Lust auf mehr machten.  <p>  Mit dem glatten Dreier wurde fast im Vorübergehen zudem der Wiedereinzug in die europäische Königsklasse auf den Weg gebracht; dank des auf fünf Punkte aufgepolsterten Vorsprungs lässt sich das nun in Bremen zu absolvierende Gastspiel schon nicht mehr ganz so tückisch an. <p> Erstmals seit langer Zeit mussten die Bremer nach den jüngsten Rückschlägen konstatieren, dass die Gegner einfach heißer auf den Dreier waren — bevor Werder überhaupt irgendetwas Vorzeigbares erreichte, scheint so mancher Spieler bereits von dem Gedanken an mögliche künftige Erfolge satt geworden zu sein. <p>  Zwei Kantersiege vor eigenem Publikum, die große Hoffnung, dass der Knoten endlich geplatzt ist – und dann? Dann brach ein 0:5 bei Borussia Dortmund über den VfB Stuttgart herein und holte die Schwaben wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurück.  </pre> 


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<pre> Jetzt ist sie im Vergleich dazu sogar ziemlich komfortabel. Der Vorsprung auf den Vorletzten HSV beträgt aktuell satte 14 Punkte – somit fehlt nur noch ein Punkt um den direkten Abstieg zu verhindern. Dieser soll im Ideal fall am Sonntag gegen die „Rasenballer“ aus Leipzig geholt werden.  <p> für eine leichte Besserung scheint nun allenfalls die Tatsache zu sprechen, dass der VfL zu den schlechteren Heim-Mannschaften der Bundesliga zu zählen ist: In der Volkswagen-Arena kamen die Wölfe nach der Auftaktpleite gegen Dortmund zuletzt zwei Mal nicht über ein 1:1 hinaus.  <p>  Noch ist man auf Schalke allerdings darum bemüht, einen kühlen Kopf zu bewahren; allen voran Sportdirektor Christian Heidel, der den schlechten Saison-Auftakt zum Teil auch auf den personellen Umbruch im Sommer zurückführt: „Momentan sind wir noch etwas in der Findungsphase.“ <p>  Klar also, dass nach dem Schlusspfiff erstmal die Enttäuschung überwog. Nachdem Walpurgis aber noch auf dem Rasen einer Spielerkreis bilden ließ und seine Mannen wieder aufrichtete, wich dieses Gefühl schon bald wieder der Zuversicht. <p>  Mit der Verantwortung für das Spielgeschehen sehen sich die Wölfe in der noch jungen Saison schließlich zum ersten Mal betraut: Eine beginnende Entzauberung scheint deshalb geradezu vorprogrammiert zu sein.  </pre>


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<pre> Deshalb tun die Bremer tun gut daran, nach einer einzigen schwachen Leistung nicht in Panik zu verfallen. Davon ist jedoch kaum auszugehen, schließlich haben sie das auch nicht getan, als die Situation vor einigen Wochen noch weitaus viel bedrohlicher war.  <p> Das zeigte bereits die souveräne Vorstellung daheim gegen die Hertha, die immerhin ungeschlagen gen Norden gereist war.   <p> Mit einem „Heim-Dreier“ gegen Stuttgart will man den internationalen Startplätzen wieder einen Schritt näher kommen. <p>  In der Ã„ra Korkut haben haben die Stuttgarter einen unglaublichen Punkteschnitt von 2,43 Punkten pro Spiel. Niemand rechnete bei der Anstellung des Ex-Bayer-Trainers, dass die Schwaben dermaßen erfolgreich sein würden.  <p> Der 27-Jährige blieb allerdings bis zum Schlusspfiff standhaft und vereitelte bis dahin sage und schreibe neun (!) Top-Chancen des VfB. „Wenn man ehrlich ist, haben wir uns zwischendurch das Lachen auf der Bank nicht verkneifen können“, so Trainer AndrÃ© Breitenreiter gegenüber der WAZ nach dem ausgesprochen glücklichen Sieg in Stuttgart.  </pre>


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<pre> Gleichwohl bringe es nun seiner Meinung nach auch nichts, weiter auf die Spieler einzuprügeln. „Ruhig bleiben, ganz hart weiterarbeiten. Wir werden das lösen“, laute stattdessen die Maxime.  <p> Die Wettfreunde erwarten eine hart umkämpfte Partie, in der es für beide Mannschaften darum geht, nicht zu verlieren, um nicht noch weiter in den Abstiegssumpf gezogen zu werden. Da beide Klubs zuletzt spielerisch nicht überzeugen konnten, erwarten wir auch keine hochklassige Partie.  <p>  Einzig das letzte Aufeinandertreffen tanzte diesbezüglich aus der Reihe, als sich Dortmund und Wolfsburg überraschend torlos getrennt hatten. <p>  Da Fabian Johnson wiederum nur wenige Augenblicke nach dem 2:1 wieder auf Gleichstand stellte, musste sich die Augsburger aber letzten Endes mit einer Punkteteilung zufriedengeben.  <p> Einzig gegen die Sachsen kam der VfB nicht über ein torloses 0:0-Unentschieden hinaus, aber selbst gegen einen solch starken Kontrahenten, ist ein Punktgewinn bereits ein Erfolg.  </pre>


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